ISW WINti Team

 

Tristan Loy gewinnt die sechste Austragung des Inline one-eleven überlegen - 1500 Teilnehmer bedeuten Rekord

Zum dritten Mal in Folge gewinnt der in St. Gallen wohnhafte Franzose Tristan Loy das Inline one-eleven St. Gallen-Thurgau. Bei den Frauen setzt sich die Italienerin Cinzia Ponzetti durch. Das ISW WINti Team nimmt die 112.6 km gemeinsam in Angriff!

Die Entscheidung fällt bei St. Pelagiberg. Bereits nach 21,6 Kilometern. Mit 100 Kilometer pro Stunde erreichen der 30-jährige Loy und sein Zürcher Tempomacher Roger Schneider dort, wo die Strecke massiv abfällt und Breitensportler oft schon ihr gesamtes Bremsmaterial der Inlineskates auf der Strasse liegen und kleben lassen. Auch für Loy und Schneider ist das Risiko gross. Doch es zahlt sich aus. Bei Schönenbaumgarten, nach 50 Kilometern, beträgt ihr Vorsprung auf das Feld bereits 2.15 Minuten - noch nie in den fünf Austragungen zuvor hatten es Fahrer geschafft, sich derart früh vom Feld abzusetzen.

Bodensee und Säntis
Nach 57 Kilometern skatet. Tristan Loy allein dem Sieg entgegen - ungefährdet und bei Temperaturen morgens um zehn Uhr bereits nahe der 30 Grad. Angefeuert von überraschend vielen Zuschauern an der Strecke. Am Ende beträgt Loys Vorsprung auf den zweitklassierten Franzosen Sebastian Sergent 4:44,44 Minuten.

ISW WINti Team
Angelika Stutz, Edi Renz, Peter Decurtins, Hans Peter Egger, Meile Hans, René Bannholzer, Andreas Leuthold und Ueli Odermatt nehmen gemeinsam das Rennen in Angriff und versuchen im Team die 112.6 km gemeinsam zu meistern. Beim Wendepunkt in Ottobern bei km 65.2 ist das Team trotz teilweisen furchterregenden Abfahren noch sturzfrei und vollständig zusammen. Auch war man im vorgeheben Zeitplan. Kurz nach der Wende mussten jedoch Andreas Leuthold und René Bannholzer infolge schwerer Krampferscheinungen den nächsten Santiätsposten aufsuchen. Zu sechst kämpften sich nun das ISW Team dem Ziel in St. Gallen entgegen. Immer mit den Gedanken, das Ziel unter 4 1/2 Stunden zu erreichen. So erreichte dann das Taem auch fast gemeinsam die Olma Hallen mit einer Zeit von 4 Studen und 28 Minuten. Als bester Winterthur kassierte sich Felicien N'Cho auf dem 18 Rang mit 7.38 Rückstand.

Teilnehmerrekord
1500 Inlineskaterinnen und Inlineskater beteiligten sich an der sechsten Austragung des längsten und anspruchsvollsten Rennens in Europa und dem Final Twenty, der Entscheidung über die letzten 20 Kilometer. Damit wurde der Rekord von 1200 Teilnehmern aus dem Vorjahr übertroffen. Einige Stürze mussten die Organisatoren verzeichnen, aber schwer wiegende Unfälle blieben auf der verkehrsfreien Strecke aus.

Rangliste:
Herren:
1. Loy Tristan, St. Gallen, 3.07.26.40, 2. Sergent Sebastian, Frankreich, 3. Iten Iten, Oberart, 18. N'Cho Felicien, Winterthur, 74 Windler Daniel, Winterthur, 132, Wiesner Roger, 252. Fullin Urs, Henggart, 366. Edi Renz, ISW-WINti Team, 367. Ueli Odermatt, ISW-WINti Team, 369. Hans Peter Egger, ISW-WINti Team, 427. Peter Decurtins, ISW-WINti Team, 442. Meile Hans, 710 Bannholzer René, ISW-WINti Team, 711. Leuthold Andreas, ISW-WINti Team,

Frauen:
1. Ponzetti Cinzia, Italien, 3.45.11, 2. Samir Ghizlane, Frankreich, 3. Decoster Anja, Belgien, 4. Weiss Céline, Dieldorf, 35. Anderwert Claudia, Winterthur, Anderwert Lotti, Winterthur, 45. Stutz Angelika, ISW-WINti Team