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Technik- und Trainingstipps von ISW-Sports |
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Nordic Walking ist wirklich eine tolle und gesunde Sache! Es freut uns natürlich jedes mal, im Wald immer wieder anderen Walker und Walkerinnen zu begegnen. Klar - technisch gesehen - sieht man vieles oder 'alles'. Doch das ist egal! Alleine sich zu bewegen ist schon viel Wert und die Vielfalt an Arten oder Stilen macht für uns diese Sportart doch nur noch interessanter und spannender. Dennoch braucht es (aus unserer Sicht) einige fundierte Grundkenntnisse und allem voran eine richtige Stockhandhabung, um auch ein nutzvolles und effektives Nordic Walking Training betreiben zu können. Mit Stöcken irgendwie durch den Wald zu laufen ist wie ein teures Handy zu haben und es gerade mal nur zum telefonieren einzusetzen, ohne dessen vielen und nutzvollen Funktionen zu gebrauchen. Das Nordic Walking Potential ist gross, sehr gross sogar! Dieses ausreichend auszuschöpfen macht Sinn und Spass. Dies jedoch ist gar nicht so einfach. Gewusst wie, hat man bedeutend mehr davon und kommt schneller an's Ziel oder voran, die persönliche Fitness und sein persönliches Wohlbefinden zu steigern.
Hier die positiven Effekte oder Eigenschaften, welche Nordic Walking beinhaltet
und wissenschaftlich erwiesen sind, im Überblick:
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Nordic Walking - Technik:
1. Schritt: Ausgangslage
/ Haltung der Stöcke - die Voraussetzung zum effizienten Nordic Walking
Ganzkörpertraining und Körperhaltung
Um all diese vielen positiven Effekte des Nordic-Walkens überhaupt 'aktivieren'
oder ausnützen zu können, braucht es eine solide Grundtechnik. Die
richtige Handhabung der Stöcke ist (unabdingbar) die Voraussetzung dazu.
Nordic Walking Stöcke sind nicht da, um eine Stützfunktion inne zu
haben - geschweige denn um sie im Wald spazieren zu tragen! Das macht nicht
wirklich Sinn. Die Stöcke haben vielmehr eine 'Schub- und Muskelaktivierungs-Funktion'
und müssen infolgedessen im richtigen Winkel eingesetzt werden, so dass
das Becken und die Hüfte nach vorne geschoben oder 'katapultiert' werden
kann. Dadurch werden weitere Muskeln, allermeist die Rücken- und die Gesässmuskeln,
gebraucht und die Trainingsintensität am ganzen Körper wird um ein
vielfaches gesteigert. Wichtig ist auch, dass man mit der passenden Stocklänge
unterwegs ist. Die Nordic Walking Stöcke sind heute einiges kürzer,
als noch zur Anfangszeiten dieser doch noch jungen, in den letzten Jahren sich
stets weiterentwickelten, Sportart.
| Merkmale der Stockhandhabung: - nicht ganz durchgestreckte, sogenannte 'lange' Arme, so dass beim Vorgreifen der Arme Raum zwischen dem Oberkörper und den Oberarmen ist. Das bedeudet, dass der Ellbogen stets auch mitgehen oder mitpendeln muss. - TIPP: sich im eigenen Schatten oder durch den Trainingspartner checken oder kontrollieren lassen, ob dies der Fall ist! - der Stock wird schräg, in einem schiefen oder 'flachen' Winkel gegen hinten, d.h. in der Mitte des Schrittes / resp. unter dem Körperschwerpunkt eingesetzt. Merkmale der Körperhaltung: - der Oberkörper ist gerade, d.h. die Bauch- und Rumpfmuskulatur ist leicht angespannt und der Brustkorb offen (mit Blick gegen Vorne), in einer positiven und 'stolzen' Haltung, um auch optimal atmen zu können |
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So nicht ...
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2. Schritt:
'Raumgreiffendes' Nordic Walking - Bewegungsumfang und Schrittlänge
Der Nordic Walking Schritt ist ein langer, fast ein bisschen 'militärischer'
oder schwerer Gang. Ein Fehler, welcher oft gemacht wird, ist, eine zu hohe
Kadenz zu laufen, weil man meint, dadurch einen besseren oder höheren Fitnesseffekt
zu erlangen. Doch dies täuscht. Nimmt man den 'Schnellwalkern' die Stöcke
einmal weg, sieht man kaum einen Unterschied zwischen dem Laufen mit Stöcken
und dem Laufen ohne Stöcken. Doch Nordic Walking ist ja eben etwas anderes
als einfach mit Stöcken zu laufen. Dabei ist die Bein- und Fussarbeit sehr
ausgeprägt und gilt es ebenso zu beachten.
| Merkmale des Schrittes: - der Bewegungsumfang der Arme ist so gross, dass man zwischen dem Oberkörper und dem pendelnden Arm, auf Höhe Brustkorb, gegen vorne, sowie nach hinten, problemlos jeweils eine Faust dazwischenschieben könnte - die Schrittlänge ergibt sich daraus automatisch, d.h. synchrom zum Bewegungsradius der Arme - daraus resultiert wiederum automatisch das Aufsetzen des vorschwingenden Fusses auf der Ferse / resp. das Abrollen des Fusses, was zur Schonung der Gelenke wesentlich beiträgt und mögliche Schläge dämpft |
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So nicht ...
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3. Schritt:
Technik-Optimierung / Fein- und Detailarbeit
Die Kunst liegt im Detail! Die Feinheiten machen den Unterschied - oder eben
den Effekt oder Nutzen - aus. Wer das ganze Jahr hindurch Nordic Walking macht,
sollte im Winter schauen, dass bei kalten Temperaturen warme Hände 'Pumpeffekt'
...
| Merkmale des Greifen
/ Lösen: - - |
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4. Schritt:
Technik abwärts und Technik aufwärts
5. Schritt:
Varianten und spielerische 'Auflockerungs-Formen' von Nordic Walking
(Fortsetzung folgt demnächst ...)
Nordic Walking ABC
- Stocklänge ...
- Körperhaltung